*0 Inhalt: Mit "*" gefolgt von einer Ziffer werden weitere Infotexte ausgegeben. "*1" Information zu EcholinkPlus, "*2" Vorausetzungen zur Nutzung von EcholinkPlus, "*3" EcholinkPlus auf dem Repeater, "*4" Eingabe der Steuerbefehle, "*5" Steuerbefehle, "*6" Hinweise zum Verbindungsaufbau, "*7" Bedienungshinweise, "*8" Konfiguration, "*9" Aktuelles. Mit "**" wird die Uhrzeit ausgegeben, mit "*#" das Rufzeichen und die Node-Nummer. *1 Information zu EchoLinkPlus: EchoLinkPlus ist eine Zusatzsoftware zu EchoLink, die speziell für die Nutzung auf Repeatern geschrieben wurde. Wichtiges Merkmal hierbei ist, dass der lokale Funkverkehr Vorang hat. Sobald sich ein lokales QSO entwickelt, wird EchoLink ins Internet als "besetzt" gemeldet und ein Verbindungsaufbau ist nicht möglich. Erst wenn der Repeater eine Minute abgefallen war, schaltet sich EchoLink automatisch wieder zu. Auch Zufallsverbindungen lassen sich auf dem Repaeter nicht herstellen, es sind nur gezielte Verbindungen über die direkte Eingabe der Nodenummer oder einer Kurzwahlnummer möglich. Eine Verbindung wird automatisch nach 15s Inaktivität wieder getrennt. Dies erfolgt zeitgleich mit dem Abfall des Repeaters. Eine erneuter Verbindungsaufbau zur letzten Verbindung kann innerhalb von 10 Minuten mit der Tastenfolge 09 erfolgen, der Verbindungsstatus kann mit 08 abgefragt werden. *2 Voraussetzung zur Nutzung von EchoLinkPlus: Um EchoLinkPlus auf dem Reapeter nutzen zu können, benötigt man einen DTMF-Encoder. Dieser kann in das Mikrofon oder Handfunksprechgerät eingebaut sein oder extern mittels DTMF-Ton-Geber über das Mikrofon eingesetzt werden. Um EchoLinkPlus nutzen zu können, muss man zunächst sein Rufzeichen und die gewünschte Verbindung nennen und danach die DTMF-Sequenz zügig ohne große Pausen eingeben, damit die Auswertung erfolgen kann. Gänzlich fehlerhafte Eingaben werden ignoriert und bei kleineren Eingabefehlern erfolgt eine Fehlermeldung. *3 EchoLinkPlus auf dem Repeater: Damit es zu weniger Beeinträchtigungen auf dem Repeater kommt, wird EchoLinkPlus auf dem Repeater eingesetzt. Dennoch sind noch einige zusätzliche Regeln nötig: Da Echolinkverbindungen über das Internet aufgebaut werden und die Umschaltung zwischen Senden und Empfang automatisch abläuft, sind Umschaltzeiten nötig. Daher genügend Zeit lassen, bis man dem Gesprächspartner antwortet, auf jeden Fall den Roger-Peep des eigenen Repeaters abwarten, bis man selbst wieder spricht. Nach der eigenen Aussendung kann es einige Sekunden dauern, bis die Gegenstation antwortet. Bei mehreren Stationen auf dem Repeater oder über EchoLink sollte man klare Mikrofonübergaben vornehmen. *4 Eingabe der Steuerbefehle: Bevor man DTMF-Töne sendet, ist zunächst das eigene Rufzeichen und die gewünschte Verbindung zu nennen. Die DTMF-Töne müssen danach kurz hintereinander ohne Loslassen der Sprechtaste eingegeben werden. Längere Eingabepausen zwischen den Zeichen sind zu vermeiden, da es sonst zu Fehlinterpretationen kommen kann. Schnelle DTMF-Folgen aus dem Speicher werden auch erkannt und sind zu bevorzugen. Der Verbindungsaufbau kann bis zu 15 Sekunden dauern. Daher warten, bis man eine Rückmeldung von EchoLinkPlus erhält, bevor man neue DTMF-Töne sendet. *5 Steuerbefehle: Bevor man Steuerbefehle per DTMF-Tönen gibt, muss man sich auf dem Repeater namentlich melden. Die Eingabe einer 4-6-stelligen Zahl verbindet einen Internet-Teilnehmer über dessen Node-Nummer. Mit der Taste "D" gefolgt von drei Ziffern wird ein Repeater, mit der Taste "C" ein Link über die Kurzwahl ausgewählt. Mit der Taste "B" gefolgt von dem dreistelligen Postleitzahlenbereich wird ein Repeater oder Link in diesem regionalen Bereich ausgewählt, zum Beispiel "B800" für München. Weitere Informationen zur Kurzwahl sind auf der Internetseite www.db0xw.de verfügbar. Die "08" gibt den Status aus und entweder die aktuell verbundene Station oder die zuletzt verbundene Station. Die "09" verbindet zur zuletzt connecteten Station, wenn diese in den letzten 10 Minuten verbunden war. Die "04" schaltet bei lokalem Betrieb EchoLink wieder ein. Die "#" trennt die bestehende Verbindung nach Überprüfung der Notwendigkeit. Eine automatische Trennung erfolgt ebenfalls nach Abfall des Repeaters. Weitere Befehle sind auf der Internetseite www.db0xw.de beschrieben. *6 Hinweise zum Verbindungsaufbau: Nach der Eingabe einer Node-Nummer können bis zu 15 Sekunden vergehen bis die Verbindung aufgebaut ist. Ist keine Verbindung herstellbar, weil die Station nicht in EchoLink eingeloggt ist, so erfolgt die Ansage "_. nicht erreichbar". Ist die Station zur Zeit besetzt, so wird "_... besetzt" ausgegeben. Wird der Connect abgewiesen, so wird "._ abgewiesen" ausgegeben. Der jeweilige Status lässt sich jederzeit über die DTMF-Sequenz "08" abfragen. Eine Verbindung wird automatisch nach 15 Sekunden Inaktivität, zeitgleich mit dem Abfall des Repeaters, wieder getrennt. Diese Verbindung kann man innerhalb von 10 Minuten einfach mit der DTMF-Sequenz "09" wieder herstellen. Findet gerade ein lokales QSO statt, so ist EchoLink abgeschaltet. Hier kann man mit der DTMF-Sequenz "04" EchoLink wieder zuschalten und den lokalen Status aufheben. *7 Bedienungshinweise: Beim Sprechen über Echolink ist darauf zu achten, das die Sprechpausen nicht zu lang sind, sonst wird die Übertragung durch die VOX-Steuerung unterbrochen und die Gegenstation erhält die Übertragung abgehackt. Wie auf dem Repeater generell üblich, sollte man zwischen den Durchgängen ausreichend Pausen lassen, um auch anderen Teilnehmern genügend Zeit zum Rufen zu geben. Die Verbindung zu einem belegten Repeater oder Link ohne Umschaltpausen wird nach einer Minute automatisch wieder getrennt. Auch nach 15 Sekunden Inaktivität und Abfall des Repeaters wird die Verbindung automatisch getrennt. Diese Verbindung kann man innerhalb von 10 Minuten einfach mit der DTMF-Sequenz "09" wieder herstellen. Zur Trennung einer Verbindung ist das Trennzeichen "#" kurz zu senden und danach abzuwarten, bis die Trennung signalisiert wird, sonst bleibt die Verbindung bestehen. Lange DTMF-Töne werden als Störung interpretiert und ignoriert. *8 Konfiguration: EchoLink wird mit Hilfe des Scripts EchoLinkPlus konfiguriert. Lokale QSOs haben Vorrang. Nach 30 Sekunden Aktivität auf dem Repeater schaltet EchLinkPlus die Verbindung zum Internet ab, der Repeater ist besetzt. Nach einer Minute Inaktivität wird EchoLink automatisch wieder aktiviert, der Verbindungsaufbau ist wieder möglich. Zum Aufbau einer EchoLink-Verbindung mittels DTMF-Tönen ist zuvor ein Phoniesignal von ca. 6 Sekunden nötig, sonst wird die Verbindung abgewiesen. Die Rückmeldung von EchoLinkPlus erfolgt in Morsezeichen und kurzen deutschen Texten. Eine automatische Trennung erfolgt nach 15 Sekunden Inaktivität zeitgleich mit dem Abfall des Repeaters. Nach 5 Minuten Dauersendung wird ebenfalls eine bestehende Verbindung gekappt. Bei Verbindung eines belegten Repeaters oder Links wird nach zwei Minuten ohne Sprechpause die Verbindung automatisch wieder getrennt, bei einem erneuten Verbindungsversuch dann bereits nach einer Minute. *9 Aktuelles: Zur Zeit wird die noch unveröffentlichet EchoLink-Version 2.0 mit EchoLinkPlus 2.17 getestet. EchoLink wird hierbei über das Script EchoLinkPlus gesteuert. Dieses Skript ist für EchoLink auf dem Repeater konzipert. Es verhindert unnötige Ansagen und Fehlfunktionen und steuert den Verbindungsaufbau. Alle Ansagen erfolgen in deutsch, wiederholte Ansagen werden gekürzt. Stündlich erfolgt eine sekundengenaue Zeitansage.