Regenmesser
und Spannungsmesser Die Platine ist gedacht zum Anschluss eines Regenmessers, der nach einer
bestimmten Menge Regen einen Kontakt kurzzeitig schließt und somit
den Zähler (IC1) dazu veranlasst, am Ausgang ein Bit höher zu
schalten.
Das Bild nebenan zeigt ein Kinderspielzeug, in das ein Reed-Kontakt
und ein Magnet eingebaut wurde. Hier wird das Kipplöffelprinzip ausgenutzt.
Über einen Trichter (hier im Bild nicht abgebildet)
kann man die Regenmenge vergrößern und somit die Auflösung
auf 0,5 mm bis 1 mm Niederschlag einstellen.
Den Regensensor gibt es als Bausatz bei Conrad (S.821 HK99, Best.-Nr.
11 52 40-66). Auch er muss nur seinen Schaltzustand bei Regen von HIGH
auf LOW ändern.
Zusätzlich ist noch ein Spannungsmesser (-teiler) integriert, der
mittels Jumper 1-3 auf die Kanäle 1-3 (A-C) schaltbar ist. Ist der
Jumper 4 Richtung R2 gesetzt, so wird die interne Spannung von 6.5 V überwacht.
Ist der Jumper Richtung R3 gesetzt, so kann eine externe Spannung gemessen
werden. Je nach dem gewünschten Spannungsbereich ist der Widerstand
R2 zu bemessen (s.u.).
In der Regel reicht der 90kOhm-Widerstand. Damit ist die Auflösung
0.1 V. Jumper 4 ist 3-polig und kann entweder auf U extern oder U intern
gesteckt werden.
Die Schaltung besteht nur aus wenigen Bauelementen, so dass sie auch
auf einer Lochrasterplatine aufgebaut werden kann.
Schaltplan:
Layout:
Die Platine ist 40 mm x 100 mm groß. Somit lassen sich gerade
4 Platinen auf einer Eurokarte erstellen. Das Layout ist spiegelverkehrt,
damit die Druckseite auf der Platine liegt und die Kanten bei diffusem Licht
schärfer abgebildet werden.
Bestückungsplan:
Bauteile:
R1 = 4.7k
Diese Platine ist bei der Wetterstation in Wittmund seit über zwei
Jahren im Einsatz und funktioniert seither einwandfrei. Der Niederschlagsmesser
ist freistehend in 2 m Höhe angebracht, der Regensensor unter 45°
Neigung daneben. Der Regensensor ist beheizt, so dass Tau und Nebel keinen Regen melden. Durch
die Heizung trocknet er auch sehr schnell ab, so dass die Angabe der Regendauer
sich nicht durch einen feuchten Sensor verlängert. Die Anzeige der
Regendauer ohne Niederschlagsmenge bedeutet Niesel- oder Sprühregen
ohne nennenswerten Niederschlag.
Ich wünsche viel Erfolg beim Nachbau,
Rüdiger Stenzel
für die PC-Wetterstation von Conrad
Der CD4520 ist als 7-Bit-Zähler geschaltet. Das 8. Bit dient zum
Anschuss eines Regenmelders, der bei Regen das 8. Bit auf LOW setzt. Der
Niederschlagsmesser wird an Buchse 1 (NS und -) angeschlossen, der Regensensor
an Buchse 2 (RS und -).
Die Platine wird in einen Steckplatz der Conrad PC-Wetterstation eingesteckt.
Als Regenmesser kann auf den RAIN-O-MATIC zurückgegriffen werden.
Es geht aber jede andere Konstruktion, die einen kurzen Schaltimpuls liefert.
Druckt man auf Folie oder Transparentpapier, so erhält man in
der Regel eine brauchbare Layoutvorlage.
Zur näheren Ansicht Bild anklicken.
Zur Erstellung der Platine Grafik herunterladen und mit 300 dpi ausdrucken.
Zur näheren Ansicht Bild
anklicken. Zur Erstellung des Plans Grafik herunterladen und mit 300 dpi
ausdrucken.
R2 = 30k 1% (0-10V) oder
R2 = 50k 1% (0-15V) oder
R2 = 90k 1% (0-25V)
R3 = 10k 1%
C1 = 100n
C2 = 10n
C3 = 10n
IC1= CD4520
WSL= 1 21polige Winkelstiftleiste
BU1= 1 Anschlussbuchse 2polig
BU2= 1 Anschlussbuchse 3polig
JPx= 1 Jumperstiftleiste (9) und 2 Jumper
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